Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 4 Min.

Im Test: Xgimi Horizon Pro

Die Horizon-Serie des chinesischen Herstellers Xgimi hat sich in Rekordzeit einen Namen gemacht. Die portablen Beamer sind netzwerkfähig und projizieren 4K-Inhalte an Leinwände von bis zu 300 Zoll. PCtipp hat sich den Horizon Pro angeschaut.
© (Quelle: PCtipp.ch)

Mit gut 1500 Franken schlägt der Xgimi Horizon Pro zu Buche. Ganze 500 Franken weniger kostet sein kleiner Bruder, der Xgimi Horizon – ohne Pro. Allerdings schlägt sich das sowohl in Bild, Anschlüssen als auch Projektionsleistung nieder. Aber dazu später. Wer sich fragt, wie «Xgimi» auszusprechen ist: «Ex-Tschi-Mi».

Der Horizon Pro kommt in schlanker Ausrüstung: Kabel, Netzteil und Fernbedienung – that’s it, ausser einer Betriebsanleitung. Dafür ist das, was da ist, äusserst ansehnlich (de gustibus non est disputandum). Der Beamer fühlt sich sehr hochwertig an, mit einer schwarzen Metalloberfläche und einem umlaufenden Gitter, das die Lautsprecher an der Seite abdeckt. An der Oberseite des Projektors befinden sich Touch-Bedienelemente, die sehr angenehm zu bedienen sind, sowie zwei HDMI-2.0-Anschlüsse zum Verbinden von Streaming-Geräten oder Konsolen. Ebenfalls gibt es zwei USB-Anschlüsse, einen RJ45-Port und ein optischen Anschluss.

Anschlüsse auf der Rückseite des Xgimi Horizon Pro

© Quelle: PCtipp.ch

 

Mit den Massen von 20 × 21 × 13 Zentimetern und einem Gewicht von nur 2,7 Kilogramm ist der Projektor ziemlich kompakt und lässt sich leicht zwischen verschiedenen Räumen transportieren. Allerdings darf dabei das Netzteil nicht vergessen werden – das wird zur Stromzufuhr benötigt.

Ebenfalls mit von der Partie ist eine Fernbedienung. Diese ist ebenfalls hübsch, ein gebürstetes Metallgehäuse mit gutem Druckpunkt und dem ein oder anderen Extra-Feature wie dem Google Assistant. Auf der Rückseite gibt es einen Button, der das Batteriegehäuse aufspringen lässt – zwei Triple-A Batterien sind vonnöten.

Das Setup ist zudem sehr simpel gehalten: Wenn Sie den Horizon Pro ausschliesslich zum Streaming verwenden möchten, müssen Sie nur das Netzkabel anschliessen und das Gerät einschalten: Sie müssen nicht fokussieren, denn der Projektor fokussiert standardmässig automatisch, sobald Sie ihn einschalten oder ihn bewegen. Wenn Sie andere Videoquellen anschliessen möchten, finden Sie auf der Rückseite zwei HDMI-2.0-Anschlüsse. Zu Beginn müssen Sie lediglich einmal die Menüsprache wählen, danach kann man jeweils mit der Fernbedienung die Medienquelle auswählen und fertig ist die Laube.

Sprachauswahl im Setup-Menü des Xgimi Horizon Pro

© Quelle: PCtipp.ch

Das Gerät unterstützt auch Android TV. Die Einrichtung gestaltet sich etwas umständlicher, da eine Internetverbindung benötigt wird, bevor man sich mit seinem Google-Konto anmelden kann. Praktisch allerdings: Der Horizon Pro verfügt über USB-Ports – dort kann man eine USB-Tastatur anschliessen, was die mühselige Eingabe eines WLAN-Passworts über die Fernbedienung erübrigt.

Bild- und Tonqualität

Das Steckenpferd des Horizon Pro sind ganz klar qualitativ hochwertige 4K HDR-Inhalte. Diese sehen top aus – ein detailliertes, mit guter Leinwand fast kinoreifes Bild.

Bildprojektion auf kurze Distanz

© Quelle: PCtipp.ch

Zudem ist der Beamer in der Lage, mittels guter Helligkeitssteuerung die Bildqualität aufrecht zu erhalten, auch wenn fremde Lichtquellen dazukommen. Dies, trotz der 2200 Lumen, die der Hersteller als Helligkeitswert angibt. Dennoch ist Dunkelheit natürlich Trumpf. Auch das Upscaling von FHD-Content funktioniert ganz gut – je mehr die Auflösung des originalen Bildmaterials jedoch sinkt, desto mehr nimmt die Projektionsqualität ab. Auch die Helligkeitssteuerung vermag dies nicht ganz auszugleichen. Ebenfalls gefallen hat uns nicht nur die Distanz, über die der Beamer ein klares Bild zu liefern vermag, sondern die schnelle Anpassung an veränderte Distanzen – innert Sekundenbruchteilen ist das Bild wieder scharf und das auch bei sehr kurzen Distanzen von einem halben Meter von der Wand weg.

Die verbauten Speaker beim Horizon Pro sind von Harman Kardon. Die Klangqualität ist für einen Filmabend völlig in Ordnung bis ordentlich. Sowohl Lautstärke als auch Qualität können insgesamt überzeugen – obwohl sich eine Soundbar auch hier durchaus lohnt, denn Dolby Atmos und dergleichen kommen hier nicht zum Einsatz und auch im visuellen Bereich fehlen entsprechende Zertifikate (HDR10+ oder Dolby Vision).

Fazit

Android TV-Unterstützung, einfaches Plug&Play-Prinzip, die Portabilität, der Autofokus – ziemlich gute Eigenschaften. Die Bilder sind (bei hochwertigem Quellmaterial) scharf, hell und farbintensiv. Auch die implementierte Soundlösung kann sich sehen, beziehungsweise hören lassen. Insgesamt ein gelungenes Gerät.

Testergebnis

Pros + Cons

  • Setup
  • 4K-Bilder
  • Ton
  • Nur 60 Hz Bildwiederholrate
  • keine native Netflix-Unterstützung

Details:  DLP, Ultra HD 4K (3840×2160), 2200 ANSI Lumen, 1000:1 • LED • 2× HDMI, HDMI 2.0, LAN, WLAN • Bluetooth 5.0

Preis:  Fr. 1506.-

Infos: 

Kommentare

Projektoren
Anzeige
Anzeige

Neueste Beiträge

Honor: Neues Logo und der Wandel zum KI-Ökosystem-Anbieter
Der Technologiekonzern Honor hat sein neues Markenlogo vorgestellt. Es soll für die Ambiotionen stehen, mit denen sich der Smartphonehersteller zum Anbeiter eines offen KI-Geräte-Ökosystems transformieren will.
3 Minuten
4. Aug 2026
Erst flügellahm, jetzt flotter Falter
Falt-Handy Samsung Galaxy Z Fold8 im PCtipp-Test
Smartphone «innovativ»: Das zeigt Samsungs brandneue Faltkreation, das Galaxy Z Fold8 schon von aussen an. Dank des 16:10-Formats ist es ein erstklassiges Content-Creator-Werkzeug, rassige Multimedia-Zentrale und hat ebenso viel von einem eleganten E-Book-Reader. Und obendrauf gibt´s das Ganze in handlicher Reisepassgrösse. Und doch lief im PCtipp-Test nicht alles von Anfang an rund.
6 Minuten
31. Jul 2026
Apple bietet Versicherung für mehrere Geräte auch in Deutschland an
Ein Jahr nach der Einführung in den USA kommt AppleCare One auch nach Deutschland. Die Versicherung umfasst mindestens drei Endgeräte der Kunden und ergänzt das bestehende Angebot AppleCare+, das nur für jeweils ein Produkt gilt.
3 Minuten
30. Jul 2026

Das könnte Sie auch interessieren

Powered by Video HUTT
Fensterputzroboter HUTT 10 im PCtipp-Test
Er robbt wie ein kleines Würmchen von links nach recht und oben nach unten: Der Fensterputzroboter HUTT 10 funktioniert dabei ganz ohne App und Smartphone, dafür aber mit einer cleveren Fernbedienung. Und er hat noch viel mehr auf dem Kerbholz, wie der Test zeigt. Plus: so schlägt sich der Hutt-10 im PCtipp-Video. 
5 Minuten
21. Jul 2026
Pendler-Liebling
Notebook Asus Zenbook A16 im PCtipp-Test
Gross, flach, leicht: Das neue Asus Zenbook A16 ist ein 16 Zoll grosses, ultraleichter Spitzennotebook, dass dank ARM-Architektur auf Leistung und eine hohe Akkulaufzeit setzt. Der PCtipp-Test zeigt, ob die Rechnung aufgeht.
4 Minuten
11. Jul 2026
Wassermeister
Pool-Roboter Mova Rover X10 im PCtipp-Test
Der Mova Rover X10 ist ein 7-in-1-Pool-Reinigungsroboter für Pool-Grössen bis 500 Quadratmeter. Laut Hersteller kommt er mit sämtlichen Pool-Typen und-Formen zurecht. Zudem kann er per KI-Sensorik auch Schmutzherde aufspüren und reinigen. PCtipp hat den Tausendsassa getestet.
5 Minuten
9. Jul 2026
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Kommentare