Tests
Vergleich: 15 Schweizer Webhoster
Heute ist eine Webseite auch für kleine Firmen zwingend: Sie informiert über das Unternehmen, dient als Kontakt zwischen Anbieter sowie Kunde und beinhaltet vielleicht sogar einen Webshop. Besonders wichtig für eine Firma ist, dass die Webseite ein professionelles Erscheinungsbild hat, zuverlässig läuft und regelmässig aktualisiert wird.
Genau hier bieten die kostenpflichtigen Webhoster Hilfe. Sie garantieren die Erreichbarkeit Ihrer Seite sowie einen hohen Schutz vor Webattacken und Datenverlust. Zudem stellen sie Werkzeuge für die Gestaltung und Verwaltung der Webseite zur Verfügung.
Der PCtipp hat sich die 15 wichtigsten Schweizer Webhoster näher angeschaut und stellt deren Angebote sowie Preismodelle vor. Alle Details zu den Webhostern finden Sie auch in der downloadbaren Tabelle.
Die getesteten Hoster
* Cyon
* Genotec
* Green.ch
* Hostmax
* Hoststar
* Hosttech
* Q-X
* Swisscom
* VTX
* Webland
* Weblica
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Am Anfang steht ...
Am Anfang steht die DomainJe nach Webhoster unterscheiden sich die Dienstleistungen deutlich. Meist sind beim selben Anbieter zudem mehrere Pakete verfügbar – vom Startabo bis zum Profiangebot. Ein Element ist aber immer vorausgesetzt: die Domain. Sie bezeichnet den Namen, unter dem die Webseite erreichbar ist. Oft bieten die Webhoster bereits in ihren Startabos das Hosting für mehrere Domains an, um unterschiedliche Webseiten einrichten zu können, zum Beispiel www.meineigenefirma.ch oder www.unsergesangsverein.ch.
Bei Green.ch sind rund 10 GB Speicher im Abo inbegriffen
Quelle: PCtipp.chFür die Schweizer .ch-Domains ist die Registrierungsstelle Switch (www.nic.ch) zuständig. Die Registrierung der Domain führt der Webhoster auf Wunsch für Sie durch. Für jede Domainadresse fällt zusätzlich zur monatlichen Hosting-Gebühr auch eine Jahrespauschale für den Domainnamen an. Sie liegt je nach Land (.ch, .de etc.) zwischen 15 und 25 Franken.
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Die persönliche Mailadresse
Persönliche Mailadresse
Hosttech bietet sehr günstige Startabos an
Quelle: PCtipp.chDie Webhoster bieten meist mehrere, frei wählbare Mailadressen an. Ihre Firma ist damit unter einer Adresse wie info@meinefirma.ch erreichbar. Das wirkt viel professioneller als Gratisadressen wie etwa meinefirma@gmx.ch. Falls Ihnen jedoch ein Gratismailanbieter reicht, sollten Sie den noch folgenden Abschnitt «Das leisten Gratismailangebote» lesen.
Positiv: Bei allen Webhostern ist auch ein Webmailzugang enthalten. Wer viel unterwegs ist, kann damit seinen Posteingang komfortabel an einem fremden PC per Browser auf neue Nachrichten überprüfen.
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Auf Speicherplatz achten
Auf Speicherplatz achten
Q-X wartet mit einem preiswerten Startabo auf
Quelle: PCtipp.chDie Homepage läuft auf einem Webserver, der vom Hoster betrieben wird. Der entsprechende Speicherplatz auf dem Server ist abhängig vom Hosting-Angebot. Platzieren Sie auf Ihrer Homepage vor allem Text und wenige Bilder, reicht eine Speichergrösse von 1 GB aus. Sollen auch Videos oder viele Bildergalerien vorhanden sein, benötigen Sie mindestens zwischen 5 und 10 GB. Achten Sie bei der Wahl des Hosting-Angebots auf dieses Kriterium, sonst müssen Sie eventuell schon bald auf ein teureres Produkt ausweichen.
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Aktualisierung
Einfache AktualisierungEin weiterer wichtiger Bestandteil einer Webseite ist die dahinter stehende Datenbank, in der die Texte, Bilder, Videos etc. gespeichert sind. Diese Datenbank wird mittels Content-Management-System (CMS) verwaltet. Bekannte CMS sind zum Beispiel Joomla oder Wordpress. Diese ermöglichen es sehr einfach, über eine grafische Oberfläche die Inhalte auf der Webseite zu aktualisieren. Voraussetzung für die beiden CMS sind die Websprache PHP und eine MySQL-Datenbank. Sämtliche 15 Hoster unterstützen diese.
Der kostenlose Webseitenassistent von Hostpoint nennt sich Web-o-mat
Quelle: PCtipp.chUnterschiede gibt es aber bei der Zahl der unterstützten Datenbanken. Einige Hoster erlauben bereits in ihren günstigsten Abos eine unbegrenzte Menge an Datenbanken.
Schöner Mehrwert: Webhoster wie z.B. Genotec, Q-X und Webland bieten auch Unterstützung für Microsofts Access-Datenbanktechnik.
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Hilfe beim Gestalten
Hilfe beim GestaltenEinsteiger profitieren von Webseitenassistenten, mit denen sich eine Webseite sehr schnell selbst gestalten lässt. Dieser Service ist nicht bei allen gratis. Bei Cyon kostet das Werkzeug 30 Franken, Novatrend verlangt für den Webseitenassistenten einen monatlichen Betrag von Fr. 6.90. Andere Webhoster wie Hostfactory, Q-X und VTX haben keinen Assistenten.
Unterschiedlich fällt die Machart aus: Einige Assistenten bieten nur wenige Vorlagen, andere Hunderte. Nicht jeder lässt sich gleich intuitiv bedienen. Am besten testen Sie die Assistenten, bevor Sie sich für ein Hosting-Abo entscheiden. Bei vielen Webhostern können Sie das direkt auf deren Homepage tun.
Anspruch bestimmt den Preis
Anspruch bestimmt den PreisUm eine kleine Webseite mit Text und Bildern zu betreiben, reichen die günstigsten Startangebote der Hoster völlig aus. Sie kosten zwischen monatlich Fr. 1.10 (Hosttech) und Fr. 10.60 (Swisscom).
Je mehr Domainnamen, Speicherplatz, Mailadressen, Datenbankanbindungen, Sicherheit und Support-Leistungen Sie benötigen, desto teurer wird die monatliche Abogebühr. So macht es bei der Verwaltung von sensiblen Firmen- oder Kundendaten etwa Sinn, ein tägliches Daten-Backup durchführen zu lassen. Bei Webshops ist eine geringe Ausfallzeit wichtig. Betreiber von Webshops wünschen sich zudem sichere und schnelle Zahlungsmethoden sowie Analyse-Tools für ihre Kunden. Weitere Kosten können beim Support entstehen, wenn eine 24-Stunden-Hotline benötigt wird.
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unser Fazit
Fazit: Bedürfnisse prüfenUm den passenden Webhoster in der Schar der vielen Anbieter zu finden, gibt es nur einen Weg: Schreiben Sie Ihre Bedürfnisse ganz genau auf. Suchen Sie sich danach gezielt den Webhoster aus, der punkto Angebot und Preisgestaltung Ihren Wünschen am nächsten kommt.
Wer keine grossen Zusatzdienste benötigt, fährt bereits mit den günstigsten Hosting-Angeboten sehr gut. Haben Sie hingegen Ansprüche wie viel Speicherplatz, ein grosses Mass an Sicherheit, mehrere Datenbanken oder einen professionellen Webshop, bleibt nur die Wahl eines teureren Hosting-Abos.
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