Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 2 Min.

KI-Agenten vermehren sich explosionsartig – 6 Schritte zur Kontrolle

Das Analyseunternehmen Gartner prognostiziert, dass ein durchschnittliches globales Fortune-500-Unternehmen bis 2028 mehr als 150.000 KI-Agenten im Einsatz haben wird – verglichen mit weniger als 15 im Jahr 2025.
© Gartner

Diese explosionsartige Verbreitung erhöht laut Gartner die IT-Komplexität und den Governance-Aufwand erheblich. Derzeit glauben nur 13 Prozent der Unternehmen, über eine angemessene Governance für KI-Agenten zu verfügen.

Gartner warnt davor, den Einsatz von KI-Agenten pauschal zu blockieren: Mitarbeitende weichen dann erfahrungsgemäss auf Shadow AI aus – mit potenziell noch grösseren Risiken. Stattdessen empfiehlt das Analystenhaus sechs Massnahmen zur strukturierten Steuerung.

Konzept gegen unkontrollierte Ausbreitung

Als ersten Schritt empfiehlt Gartner die Einführung klarer Governance-Richtlinien: Wer darf Agenten erstellen und teilen, welche Konnektoren sind erlaubt? Darauf aufbauend soll ein zentrales Agenteninventar mit Hilfe von AI-TRiSM-Tools aufgebaut werden, das auch Shadow-AI-Lösungen erfasst. Drittens sind Identität, Berechtigungen und Lebenszyklus jedes Agenten zu definieren und veraltete Agenten zu deaktivieren.

Der vierte Schritt umfasst eine KI-Informations-Governance, die regelt, auf welche Daten ein Agent zugreifen darf und wie diese aktuell gehalten werden. Fünftens soll das Verhalten der Agenten kontinuierlich überwacht und bei Regelverstössen korrigiert werden. Abschliessend empfiehlt Gartner den Aufbau einer unternehmensweiten Kultur verantwortungsvoller KI-Nutzung durch Schulungsprogramme und Communities of Practice.

«Unternehmen müssen eine Balance finden: Sie sollten den Einsatz von Agenten steuern und ihre Verbreitung kontrollieren, zugleich aber ihre Mitarbeitenden in die Lage versetzen, diese Technologien sicher und innovativ zu nutzen”, fordert Max Goss, Senior Director Analyst bei Gartner.

Kommentare

Künstliche Intelligenz
Anzeige
Anzeige

Neueste Beiträge

Datenkommunikation
Auf dem Weg zu 6G
Mit Smartphones wurde mobile Datenkommunikation zentral. Nach der Einführung von 5G steht bereits 6G vor der Tür.
10 Minuten
22. Jun 2026
Die Honor Watch 6 kommt nach Deutschland
Die neue Smartwatch von Honor bietet umfangreiche Gesundheitsfunktionen und diverse Sportmodi. Die Watch 6 kommt in zwei Farb- und Designvarianten von sportlich bis elegant.
3 Minuten
22. Jun 2026
«Vorsicht: Spam Verdacht»
Swisscom startet Warnhinweis bei verdächtigen Anrufen
Swisscom lanciert für ihren Callfilter eine neue Funktion. Mit der Erweiterung des Callfilters um die Funktion «Vorsicht: Spam Verdacht» erkennen Kunden potenzielle Werbe- und Betrugsanrufe bei ihrem Smartphone auf einen Blick.
2 Minuten
22. Jun 2026

Das könnte Sie auch interessieren

NFC-Angriffe auf Android verdreifacht
Cyberkriminelle nutzen zunehmend NFC-Technologie, um Bankdaten von Android-Nutzern zu stehlen. Die Angriffszahlen sind in wenigen Monaten dramatisch gestiegen.
2 Minuten
28. Mai 2026
Radios können Gesuche einreichen
BAKOM publiziert UKW-Frequenzen
Das Bundesamt für Kommunikation BAKOM hat am 28. Mai 2026 die Frequenzpakete für die Verbreitung von UKW publiziert.
2 Minuten
29. Mai 2026
Viele Mobilfunk-Anbieter senken Roaming-Preise
Die Sommerferien stehen vor der Tür. Daher hat der Online-Vergleichsdienst moneyland.ch die Kosten für die Nutzung des Smartphones im Ausland analysiert.
6 Minuten
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Kommentare