Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

Android: Bitte nicht stören – bis zum Wecker

Wenn das Handy auch als Wecker dienen soll, möchte man über Nacht kein störendes Mail- oder Message-Gebimmel haben, sondern nur am Morgen den Wecker hören. So geht das.

Hier legen Sie Ruhezeiten fest und erteilen dem Wecker eine Sonderbewilligung

© Quelle: PCtipp.ch

Wir zeigen es am Beispiel von Android 6.0 auf einem Galaxy S5, aber es sollte auf anderen Geräten sehr ähnlich funktionieren.

Wischen Sie auf dem Startscreen von oben herein und tippen Sie ganz oben rechts auf Systemeinstellungen-Icon, jenes mit den drei Quadraten und dem Doppelpfeil. Nun klappen sich einige Systemeinstellungen auf. Sie finden unter Anderem eine Art «Verbots-Icon» mit der Beschriftung Bitte nicht stören. Drücken Sie hier etwas länger drauf, damit sich die «Nicht stören»-Einstellungen öffnen.

Hier legen Sie Ruhezeiten fest und erteilen dem Wecker eine Sonderbewilligung

© Quelle: PCtipp.ch

Legen Sie zuerst die Ruhezeiten fest. Also jene, in denen Sie auf keinen Fall gestört werden möchten. Tippen Sie hierfür auf Tage, um die Wochentage auszuwählen. Anschliessend legen Sie auf die gleiche Weise noch den Zeitraum der strikten Ruhe fest.

Wichtige & nützliche Ausnahmen: Damit nun auch der Wecker nicht sang- und klanglos im Nicht-stören-Modus untergeht, besuchen Sie unbedingt die Ausnahmen, die Sie am unteren Ende der Einstellungsliste finden. Aktivieren Sie «Benutzerdefiniert» und haken Sie an, welche Art von akustischen Benachrichtigungen Sie dennoch hören wollen. Hier sind auf jeden Fall die Alarme sinnvoll, zu denen auch der Wecker gehört.

Die Option «Anrufer wiederholen» könnte ebenfalls plausibel sein: Wenn jemand Sie wirklich dringend erreichen will, wird er es innerhalb einer Viertelstunde mehr als einmal probieren. Und solche Anrufe werden bei aktivierter Option trotzdem klingeln. Alternativ oder zusätzlich können Sie unter «Anrufe von» die Option «Nur bevorzugte Kontakte» wählen. Welche das sind, legen Sie übrigens in den einzelnen Kontakten fest, indem Sie den bevorzugten ein Sternchen verpassen. 

Gibt es eine App, die Sie an wichtige Medikamente erinnert? Oder eine andere App, die trotz Ruhezeit durchbimmeln darf? Legen Sie diese bei «Benachr. bevorzugter Apps» fest. Weitere Tipps zum Definieren jener Apps, die stören dürfen, finden Sie auch unter «Android: wichtige Unterbrechungen definieren».

Kommentare

Android Apps Smartphones Web-Dienste Smartphone & Apps
Anzeige
Anzeige

Neueste Beiträge

Vergabe der UKW-Konzessionen für Radios 2027 bis 2034
Das Bundesamt für Kommunikation BAKOM hat das Verfahren für die Vergabe der UKW-Funkkonzessionen zur Verbreitung von Radioprogrammen ab 2027 festgelegt. Die SRG und Privatradios mit Leistungsauftrag können auf Gesuch hin ihre bisherigen Frequenzen weiter nutzen. SRG vor UKW-Rückkehr?
3 Minuten
21. Apr 2026
iWay Sieger im Telefon-Kundendienst der SIQT-Studie Mobilfunkanbieter 2026
Der Internetanbieter iWay hat in der neuen Studie «Mobilfunkanbieter 2026» des Schweizer Instituts für Qualitätstests SIQT eine starke Leistung erzielt. iWay erreichte in der Kategorie Telefon-Kundendienst den ersten Platz.
2 Minuten
21. Apr 2026
Schweiz: Betrug oder Betrugsversuche auf dem Smartphone
In der Schweiz fühlen sich 79 % der Smartphone-Nutzer gut vor Betrug geschützt. Dennoch war bereits ein Drittel der Bevölkerung Opfer eines Betrugs oder mit einem Betrugsversuch konfrontiert, was deutlich macht, dass die Gefahr trotz eines hohen Sicherheitsgefühls nach wie vor sehr real ist.
5 Minuten
21. Apr 2026

Das könnte Sie auch interessieren

Windows-Pflege
CCleaner: ja oder nein?
Die Wartungs-Software CCleaner hält sich seit Jahren und ist bei vielen Anwendern beliebt. Doch braucht es dieses Tool heute noch? Und wenn ja, welche Version empfiehlt sich – die Free-Variante oder die kostenpflichtige Pro-Fassung?
6 Minuten
25. Mär 2026
Fünf tolle Tricks für Firefox
Fünf clevere Tricks für deutlich mehr Spass mit Firefox.
1 Minute
30. Mär 2026
Sicherheitstipps
Ist Biometrie sicher?
Viele Anwender nutzen Biometrie, um zum Beispiel das Smartphone per Gesichtserkennung oder das Notebook mittels Fingerscanner zu entsperren. Aber ist das wirklich sicher? Und wo lauern die Fallen?
9 Minuten
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Kommentare