Europäischer Datenschutztag: 10 simple Tricks für Ihre Daten - ohne grosse Kosten
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Machen Sie sich online rarGehen Sie im Netz sparsam mit Ihren Daten um. Wer allzu freizügig damit ist, muss damit rechnen, dass die eigenen Daten im Netz an unerwünschter Stelle auftauchen. Zudem besteht die Gefahr von Identitätsdiebstahl. Beim Identitätsklau (Identitätsdiebstahl, Identitätsbetrug, Identitätsmissbrauch) wird die Identität einer Person missbräuchlich durch Dritte genutzt.Um einer anderen Person die Identität zu stehlen und zu missbrauchen, etwa beim Onlineshopping, bedarf es oft nur weniger Informationen, soirights.info. Warenkreditbetrug lässt sich bereits mit Geburtsdatum, Namen und Adresse einer Person bewerkstelligen.
Statt WhatsApp können Sie Schweizer Messenger wieThreemaverwenden. Dieser unterliegt nicht dem US-Cloud-Act (da nicht in den USA ansässig). Dieser besagt, dass US-Behörden Zugang zu Chat-Inhalten gewährt werden muss, auch wenn diese ausserhalb der USA erstellt wurden.Wenn Sie Facebook weiterhin nutzen möchten, prüfen Sie mindestens die Privatsphäreeinstellungen. Ausserdem können Sie Kontakte in Freundeslisten organisieren und dadurch genauer steuern, wer welche Feed-Einträge sehen kann.
Vorsicht bei Wearables und IP-CamsArmbänder, Schrittzähler und Co. sind im Alltag nützlich. Die gesammelten Datenmengen sind dabei aber gewaltig. Es gilt: Prüfen Sie die AGB genau und achten Sie darauf, welche Zugriffsrechte die Apps verlangen. Gerade bei trendigen App-Kategorien versuchen oftmals zwielichtige Hersteller, ohne grossen Aufwand nach Daten zu graben.IP-Cams können Ihre Heimüberwachung massiv vereinfachen. Doch auch hier gibt es einige Datenschutzstolperfallen. So müssen Sie etwa gegenüber einer Reinigungskraft deklarieren, dass sie während der Arbeit gefilmt wird. Zudem ist es verboten, den öffentlichen Raum zu filmen, auch wenn sich die Kamera auf Ihrem Grundstück befindet.
Privat surfenEine datenschutzfreundliche Chrome-Alternative istTor. Die Daten werden bei Tor einerseits in mehreren Schichten verschlüsselt, weshalb das Verfahren mit dem Aufbau einer Zwiebel verglichen wird – was auch am Logo ersichtlich wird. Danach werden die Informationen über verschiedene Server geleitet, wobei pro Weiterleitungsschritt immer nur eine Schicht entschlüsselt wird. Gibts auch fürAndroid-Geräte.
Verwenden Sie eine Firewall und einen VirenschutzOhne einen aktuellen Virenschutz und eine Firewall sollten Sie nicht ins Netz. Windows hat zwar mit dem Windows Defender selbst einen rudimentären Virenschutz an Bord, der standardmässig aktiviert ist. Aber es gibt auch ergänzende Virenschutzlösungen, zum privaten Gebrauch teilweise kostenlos, etwa Avira AntiVir.Bei den kostenpflichtigen Produkten kann man etwa auf Lösungen wie «Kaspersky Internet Security», «G Data Internet Security» oder «Norton Internet Security» zurückgreifen. Denn oft ist eine Lizenz mit zusätzlichem Firewall-Schutz nicht viel teurer. Wichtig:Wenn Sie ein Antivirenprogramm installiert haben, sollten Sie es danach regelmässig updaten.
Nie dasselbe Passwort für mehrere DiensteNutzen Sie komplexe Passwörter, die sich nicht so leicht erraten lassen – und nutzen Sienieein und dasselbe Passwort für mehrere wichtige Dienste gleichzeitig.Verwenden Sie lange Zeichenfolgen, bestehend aus mehreren Buchstaben, Ziffern und Sonderzeichenund einen Mix aus Gross- und Kleinbuchstaben. Verwenden Sie einen Passwort-Manager für mehrere Dienste.
Datenschutzfreundliche Google-AlternativenDass Google eine riesige Datenkrake ist, ist nichts Neues. Statt reflexmässig etwas via Google zu suchen, können Sie alternative Suchmaschinen wieDuckDuckGo,Startpage,QwantoderSwisscowsaus der Schweiz verwenden.
Neugierige Sprachassistenten kontrollierenGoogle Assistant, Siri, Alexa & Co. Sie erleichtern uns einerseits das Leben, andererseits sind sie sehr tratschfreudig. 2019 kam heraus, dass die Assistenten aus dem Hause Apple und Amazon Mitschnitte weiterleiteten und diese von Menschen angehört und abgetippt wurden. Darunter waren auch intime Momente. Für den Google Assistant können Sie via Google-Konto die Einstellungen anpassen, beispielsweise,welche Aktivitäten gespeichert werden.
Verwenden Sie Zwei-Faktor-AuthentifizierungWenn Sie eine Zwei-Faktor-Authentifizierung einsetzen, erweitern Sie Ihr normales Passwort um eine zusätzliche Stufe. Das geschieht meistens über eine App, die an Ihre Telefonnummer gekoppelt ist. Sobald Sie sich bei einem Dienst wie Ihrem Google-Konto anmelden, müssen Sie sich dann temporär über eine zusätzliche PIN ausweisen, die Sie nur auf dem Smartphone zu sehen bekommen. Die meisten sozialen Netzwerke bieten eine Zwei-Faktor-Authentifizierung an, auch WhatsApp oder der Fritz!Box-Router beherrschen die zweistufige Absicherung.
Keine verdächtigen Mailanhänge öffnenPhishing wird raffinierter. Mailanhänge sind das Einfallstor Nummer eins, wenn es ums Erschleichen persönlicher Informationen oder um Einschleusungsversuche von Malware geht. Öffnen Sie nie verdächtige Mailanhänge. Manche Nachahmer sind sogar sehr professionell darin, Sie per E-Mail-Links auf nachgebaute Webseiten bekannter Dienstleister zu lotsen, um Kontoinformationen abzufangen.Man erkennt aber oft schon an den Links, dass es sich nicht um eine echte URL des Anbieters handeln kann.
Machen Sie sich online rarGehen Sie im Netz sparsam mit Ihren Daten um. Wer allzu freizügig damit ist, muss damit rechnen, dass die eigenen Daten im Netz an unerwünschter Stelle auftauchen. Zudem besteht die Gefahr von Identitätsdiebstahl. Beim Identitätsklau (Identitätsdiebstahl, Identitätsbetrug, Identitätsmissbrauch) wird die Identität einer Person missbräuchlich durch Dritte genutzt.Um einer anderen Person die Identität zu stehlen und zu missbrauchen, etwa beim Onlineshopping, bedarf es oft nur weniger Informationen, soirights.info. Warenkreditbetrug lässt sich bereits mit Geburtsdatum, Namen und Adresse einer Person bewerkstelligen.
Statt WhatsApp können Sie Schweizer Messenger wieThreemaverwenden. Dieser unterliegt nicht dem US-Cloud-Act (da nicht in den USA ansässig). Dieser besagt, dass US-Behörden Zugang zu Chat-Inhalten gewährt werden muss, auch wenn diese ausserhalb der USA erstellt wurden.Wenn Sie Facebook weiterhin nutzen möchten, prüfen Sie mindestens die Privatsphäreeinstellungen. Ausserdem können Sie Kontakte in Freundeslisten organisieren und dadurch genauer steuern, wer welche Feed-Einträge sehen kann.
Vorsicht bei Wearables und IP-CamsArmbänder, Schrittzähler und Co. sind im Alltag nützlich. Die gesammelten Datenmengen sind dabei aber gewaltig. Es gilt: Prüfen Sie die AGB genau und achten Sie darauf, welche Zugriffsrechte die Apps verlangen. Gerade bei trendigen App-Kategorien versuchen oftmals zwielichtige Hersteller, ohne grossen Aufwand nach Daten zu graben.IP-Cams können Ihre Heimüberwachung massiv vereinfachen. Doch auch hier gibt es einige Datenschutzstolperfallen. So müssen Sie etwa gegenüber einer Reinigungskraft deklarieren, dass sie während der Arbeit gefilmt wird. Zudem ist es verboten, den öffentlichen Raum zu filmen, auch wenn sich die Kamera auf Ihrem Grundstück befindet.
Privat surfenEine datenschutzfreundliche Chrome-Alternative istTor. Die Daten werden bei Tor einerseits in mehreren Schichten verschlüsselt, weshalb das Verfahren mit dem Aufbau einer Zwiebel verglichen wird – was auch am Logo ersichtlich wird. Danach werden die Informationen über verschiedene Server geleitet, wobei pro Weiterleitungsschritt immer nur eine Schicht entschlüsselt wird. Gibts auch fürAndroid-Geräte.
Verwenden Sie eine Firewall und einen VirenschutzOhne einen aktuellen Virenschutz und eine Firewall sollten Sie nicht ins Netz. Windows hat zwar mit dem Windows Defender selbst einen rudimentären Virenschutz an Bord, der standardmässig aktiviert ist. Aber es gibt auch ergänzende Virenschutzlösungen, zum privaten Gebrauch teilweise kostenlos, etwa Avira AntiVir.Bei den kostenpflichtigen Produkten kann man etwa auf Lösungen wie «Kaspersky Internet Security», «G Data Internet Security» oder «Norton Internet Security» zurückgreifen. Denn oft ist eine Lizenz mit zusätzlichem Firewall-Schutz nicht viel teurer. Wichtig:Wenn Sie ein Antivirenprogramm installiert haben, sollten Sie es danach regelmässig updaten.
Nie dasselbe Passwort für mehrere DiensteNutzen Sie komplexe Passwörter, die sich nicht so leicht erraten lassen – und nutzen Sienieein und dasselbe Passwort für mehrere wichtige Dienste gleichzeitig.Verwenden Sie lange Zeichenfolgen, bestehend aus mehreren Buchstaben, Ziffern und Sonderzeichenund einen Mix aus Gross- und Kleinbuchstaben. Verwenden Sie einen Passwort-Manager für mehrere Dienste.
Datenschutzfreundliche Google-AlternativenDass Google eine riesige Datenkrake ist, ist nichts Neues. Statt reflexmässig etwas via Google zu suchen, können Sie alternative Suchmaschinen wieDuckDuckGo,Startpage,QwantoderSwisscowsaus der Schweiz verwenden.
Neugierige Sprachassistenten kontrollierenGoogle Assistant, Siri, Alexa & Co. Sie erleichtern uns einerseits das Leben, andererseits sind sie sehr tratschfreudig. 2019 kam heraus, dass die Assistenten aus dem Hause Apple und Amazon Mitschnitte weiterleiteten und diese von Menschen angehört und abgetippt wurden. Darunter waren auch intime Momente. Für den Google Assistant können Sie via Google-Konto die Einstellungen anpassen, beispielsweise,welche Aktivitäten gespeichert werden.
Verwenden Sie Zwei-Faktor-AuthentifizierungWenn Sie eine Zwei-Faktor-Authentifizierung einsetzen, erweitern Sie Ihr normales Passwort um eine zusätzliche Stufe. Das geschieht meistens über eine App, die an Ihre Telefonnummer gekoppelt ist. Sobald Sie sich bei einem Dienst wie Ihrem Google-Konto anmelden, müssen Sie sich dann temporär über eine zusätzliche PIN ausweisen, die Sie nur auf dem Smartphone zu sehen bekommen. Die meisten sozialen Netzwerke bieten eine Zwei-Faktor-Authentifizierung an, auch WhatsApp oder der Fritz!Box-Router beherrschen die zweistufige Absicherung.
Keine verdächtigen Mailanhänge öffnenPhishing wird raffinierter. Mailanhänge sind das Einfallstor Nummer eins, wenn es ums Erschleichen persönlicher Informationen oder um Einschleusungsversuche von Malware geht. Öffnen Sie nie verdächtige Mailanhänge. Manche Nachahmer sind sogar sehr professionell darin, Sie per E-Mail-Links auf nachgebaute Webseiten bekannter Dienstleister zu lotsen, um Kontoinformationen abzufangen.Man erkennt aber oft schon an den Links, dass es sich nicht um eine echte URL des Anbieters handeln kann.
Sunrise packt neu mehr Leistung in die Roaming-Optionen für beliebte Reiseziele in Europa, Nordamerika und vielen weiteren Ländern – zu gleichen oder tieferen Preisen.
Amazon entwickelt offenbar ein eigenes Smartphone. Das berichtet Reuters unter Berufung auf Insider im Unternehmen. Es wäre der zweite Anlauf in diesem Segment für den Web-Riesen.
Die Apple Watch ist gespickt mit Funktionen, die sich der Überwachung der Gesundheit verschreiben. Damit wird die smarte Uhr zum Schutzengel aller Altersklassen, denn sie kann gesundheitliche Probleme erkennen, bevor sie problematisch werden.
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