Tipps & Tricks
Excel: erst filtern, dann formatieren
Lösung: Excel verhält sich unterschiedlich, je nachdem, auf welche Weise Sie die Zellen formatieren. Markieren Sie die gefilterten Zellen. Verwenden Sie zum Formatieren der Zellen aber nicht das Werkzeug «Format übertragen» (Formatierpinsel). Denn wie Sie selbst feststellen, färbt Excel damit auch die ausgeblendeten Zeilen ein. Formatieren Sie die Zellen stattdessen direkt, beispielsweise per Auswahl der Zellfarbe. Davon sind die per Filter ausgeblendeten Zeilen nicht betroffen.
Unser Vorschlag: Obiges klappt zwar bestens. Aber wir empfehlen hier die bedingte Formatierung. Sie haben für Ihren Filter ja ein Filterkriterium. In unserer Beispielliste den Ort «Zürich».
Excel-Einträge filtern
Quelle: PCtipp.chDieses Kriterium eignet sich auch vorzüglich für die Formatierung. Angenommen, Sie wollen alle Zellen grün färben, in deren Zeilen in der Spalte B «Zürich» steht. Markieren Sie den Bereich, der die einzufärbenden Daten enthält, z.B. die Zellen A2 bis B26. Öffnen Sie in Excel 2007/2010 im Reiter Start den Befehl Formatvorlagen/Bedingte Formatierung/Neue Regel. Greifen Sie zu Formel zur Ermittlung der zu formatierenden Zellen verwenden. Tippen Sie diese Formel ein: =$B2="Zürich"
Das $-Zeichen signalisiert Excel, dass die Spaltenbezeichnung («B») fix bleibt. Die Zellnummer darf sich automatisch anpassen und kriegt deshalb kein Dollarzeichen. Klicken Sie noch auf Formatieren und stellen Sie die gewünschten Formate zusammen. Klicken Sie auf OK - fertig!
Auch wenn Sie die Formel für die bedingte Formatierung nur für die erste Zeile (B2) eingegeben haben, passt Excel sie für die restlichen Zellen an. (PCtipp-Forum)
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