Tipps & Tricks
iMac 2019: RAM aufrüsten
Update vom 22. Mai: Abschnitt «2400 MHz oder 2667 MHz?» hinzugefügt.
Wenn Sie heute einen iMac mit 27 Zoll kaufen, wird das Gerät standardmässig mit 8 GB RAM geliefert. macOS geht mit Ressourcen zwar sehr sorgsam um, aber 8 GB reichen in der heutigen Zeit einfach nicht mehr. Wer jedoch bei der Konfiguration im Apple Store ein Upgrade anwählt, muss vermutlich leer schlucken:
‹schluck…!›
Quelle: Screenshot / zeDas Upgrade von den mageren 8 GB auf sinnvollere 16 GB kostet also Fr. 219.40 – und danach geht es nur noch steil aufwärts.
Was geht?
Doch das RAM kann schnell und einfach aufgerüstet werden. Apple verwendet handelsüblichen DDR4-Speicher, wobei ab Werk immer zwei der vier RAM-Bänke belegt sind. Wenn Sie also die Grundkonfiguration mit 8 GB bestellen, dann sind 2 × 4 GB verbaut und zwei weitere Bänke sind frei – und die werden Sie füllen wollen.
Für die Aufrüstung benötigen Sie Riegel im SO-DIMM-Format (Small Outline Dual Inline Memory Module), die besonders genügsam sind und meistens auch in Notebooks verbaut werden. Sie sind ein wenig breiter als andere DDR4-Riegel. Wir haben uns für Vengeance-Speicher von Corsair entschieden, der zum Beispiel bei brack.ch für 189 Franken verkauft wird – als Set mit 2 × 16 GB!
SO-DIMMs sind ein weniger breiter
Quelle: PCtipp / zeOder anders gerechnet: Bei Apple erhalten Sie für Fr. 219.40 nur 16 GB RAM. Wenn Sie das RAM hingegen selbst aufrüsten, erhalten Sie zusätzliche 32 GB (also total 40 GB) für 189 Franken.
Dabei ist die Installation sehr einfach. Sie verlieren auch keine Garantieansprüche. Und so funktioniert es:
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