Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

Ungültige Beispieladressen erzeugen

Zum Testen einer Datenbank brauchen Sie ganz schnell ganz viele Datensätze, die wie echte Adressen aussehen, aber ungültig sind. Woher nehmen?

Beispieldaten definieren

© Quelle: PCtipp

Das kennen Sie bestimmt: Sie müssen für eine Präsentation Beispieladressen ausfüllen. Vielleicht testen Sie auch eine Datenbank, für die Sie aber jetzt keine «echten» Daten verwenden wollen. Wie kommen Sie aber ganz schnell an ganz viele halbwegs echt aussehende Beispieladressen? Natürlich könnten Sie versuchen, diese manuell einzutragen. Aber spätestens nach «Hanna Muster» und «Fritz Beispiel» sind Sie am Ende Ihres Lateins.

Lösung: Was wären wir ohne passende Dienste im Internet! Dort finden Sie nämlich den Fake Name Generator. Da können Sie einen einzelnen Beispieldatensatz ausspucken lassen oder gleich eine ganze Liste von Beispieladressen erzeugen. Wir zeigen hier gleich Letzteres.

Surfen Sie zu http://de.fakenamegenerator.com/order.php. Haken Sie oben die Nutzungsbedingungen an. Beim Ausgabeformat und der Komprimierung greifen wir zu «Comma separated» und «.zip». Beim Punkt 3 wählen wir unter dem Namenssatz die Option «Deutsch» und beim Land die Schweiz. Beim Geschlecht übernehmen wir den 50:50-Anteil an Männern sowie Frauen und beim Alter kann man üblicherweise auch die standardmässigen 19 bis 85 Jahre übernehmen.

Schauen Sie sich den Punkt 4 wieder genauer an, denn hier müssen Sie die Datenspalten auswählen, die Sie in Ihren Beispieladressen haben wollen. Klicken Sie einen Feldnamen unter «Diese nicht einschliessen» an und befördern Sie ihn über den doppelten Pfeil >> in die rechte Spalte. Knöpfen Sie sich auf diese Weise alle Spalten vor, die Sie mit Daten gefüllt haben wollen. Ist eine zu viel drüben gelandet, klicken Sie in der rechten Spalte auf den Feldnamen und entfernen ihn mit << wieder nach links rüber. So brauchen Sie für Ihre Tests vielleicht fortlaufende Nummer, Geschlecht, Titel, Rufname, Nachname, Geburtstag, Strasse, Postleitzahl, Stadt und E-Mail-Adresse.

Beispieldaten definieren

© Quelle: PCtipp

Beim Schritt 5 geben Sie an, wie viele Datensätze nach obigem Muster es denn sein sollen. Für einfache Sachen reichen oft auch schon 100, das Maximum sind 50'000. Geben Sie eine gültige Maildresse an, damit der Dienst Ihnen den Downloadlink zustellen kann. Lösen Sie noch kurz das Captcha, indem Sie die abgebildeten Begriffe abtippen und klicken Sie auf Ihre Gratis-Bestellung aufgeben. Der Link trifft meist nach einigen Sekunden bis wenigen Minuten per E-Mail ein.

Alles erfundene Adressen

© Quelle: PCtipp

Entzippen Sie die Datei und importieren Sie diese in die Anwendung, die Sie anhand der Beispieldaten testen wollen.

Update 27.9.2019: Falls Sie zu den Adressen auch noch «erfundene Gesichter» zum Testen einer Fotodatenbank brauchen, können Sie sich bei https://generated.photos bedienen. Das ist ein Stockfoto-Projekt, das mittels künstlicher Intelligenz Portätbilder von Personen erzeugt, die es gar nicht gibt.

Kommentare

Cloud Datenverwaltung Internet Kummerkasten Web-Dienste Datenbanken Internet & Sicherheit
Anzeige
Anzeige

Neueste Beiträge

«Lorem Ipsum»
Blindtexte in Word erscheinen nicht
In Word kannst du mit den Befehlen =rand() oder =lorem() ganz einfach Beispieltexte einfügen. Aber was machst du, wenn das nicht funktioniert?
2 Minuten
13. Apr 2026
Mobility startet E-Auto-Trainings für Nutzende
Die Mobility Genossenschaft organisiert in grossen Schweizer Städten E-Auto-Trainings für Kunden. Unter dem Motto «Aus der Community für die Community» agieren Mobility-Mitglieder als Coaches, begleiten Interessierte bei den ersten Fahrten und helfen, Unsicherheiten abzubauen.
3 Minuten
«SUPER, oder?»
Start der nationalen Sensibilisierungskampagne für Cybersicherheit 2026
Phishing- und Betrugsversuche sind weit verbreitet und werden oft erkannt, sodass angemessene Cybersicherheitsmassnahmen ergriffen werden. Dennoch bestehen Unsicherheiten, da KI-gestützte Nachrichten zunehmend personalisiert sind und dadurch noch authentischer wirken. 
3 Minuten
12. Apr 2026

Das könnte Sie auch interessieren

Windows-Pflege
CCleaner: ja oder nein?
Die Wartungs-Software CCleaner hält sich seit Jahren und ist bei vielen Anwendern beliebt. Doch braucht es dieses Tool heute noch? Und wenn ja, welche Version empfiehlt sich – die Free-Variante oder die kostenpflichtige Pro-Fassung?
6 Minuten
25. Mär 2026
Fünf tolle Tricks für Firefox
Fünf clevere Tricks für deutlich mehr Spass mit Firefox.
1 Minute
30. Mär 2026
Mail-Tipps
14 Tricks für Gmail
Googles Mail-Software Gmail kann viel mehr, als nur E-Mails anzuzeigen. Mit den richtigen Einstellungen wird Ihr Posteingang schneller, aufgeräumter – und verzeiht sogar peinliche Sende-Fehler. Unsere 14 Tricks machen Gmail auf dem PC noch effizienter.
6 Minuten
24. Mär 2026
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Kommentare