Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

App-Test: retteMi.ch

Im Notfall wissen zwei Drittel der Schweizer nicht, was tun. So erstellen Sie mit einer Schweizer App einen Notfallpass und kontaktieren die Notfallnummern.

Rettungs-App aus der Ostschweiz: retteMi.ch

© Quelle: cm/PCtipp

«retteMi.ch» ist für Android und iOS verfügbar und kostenlos. Bei retteMi.ch handelt es sich um ein gemeinsames Projekt des Ostschweizer Polizeikonkordates sowie der KaPo Freiburg und Waadt. Bei Fragen zur App ist die Kantonspolizei St. Gallen zuständig.

Mit der App können Sie im Notfall die Nummern 117, 118, 144 und die internationale Notrufnummer 112 anrufen. Grundsätzlich geht es darum, so schnell wie möglich bei der richtigen Polizei zu landen. Beispielsweise, wenn man von der Stadt St. Gallen auf der Autobahn rausfährt, kann es sein, dass man bei der städtischen Polizei landet, die aber nicht für die Autobahn zuständig ist. So soll im Notfall Zeit gespart werden.

Hinweis: Die Lokalisierungfunktioniert nur für folgende Kantone: SG, TG, AR, AI, SH, GL, GR, VD, FR und JU. Allerdings: Wenn Sie z.B. aus Zürich sind, die App installiert haben und nach Schaffhausen oder St. Gallen reisen und dort passiert etwas, funktioniert es auch.

Erste Schritte:

  1. In der App gibt es drei Tabs: Alarm, Position, Notfallpass. Im Notfall könnten Sie in der Grundansicht (Alarm) auf eine der Kacheln drücken und sie halten: Polizeinotruf (117), Feuerwehr (118), Sanitätsnotruf (144) oder die europäische Notfallnummer (112), wenn sie ausserhalb der Schweiz unterwegs sind. Die Nummer wird in der Telefon-App eingegeben, tippen Sie noch auf das Anruf-Symbol.
  2. Die zweite Registerkarte heisst Position. Bei uns ist die Genauigkeit hoch, gemäss App auf 18 Meter (Stadt Zürich). Im Notfall funktioniert die Standort-Übermittlung leider nur in folgenden Kantonen: SG, TG, AR, AI, SH, GL, GR, VD, FR und JU.
  3. Notfallpass: Falls auf Ihrem Smartphone kein Notfallpass vorinstalliert ist, können Sie notwendigen Informationen hier ausfüllen. Sie können z.B. auch Ihre Blutgruppe angeben, oder ob Sie Diabetes oder Asthma haben.

Rettungs-App aus der Ostschweiz: retteMi.ch

© Quelle: cm/PCtipp

Hinweis: Bis zu einem Notfall werden laut App-Info sämtliche Daten lediglich auf Ihrem Smartphone gespeichert. Die Leitstelle sieht die Information demnach nur, über eine der genannten Nummern einen Notruf tätigt.

Alternative Apps sind zum Beispiel «Notfall-ID», «ICE - im Notfall» oder für Wander-/Ski-Ausflüge die Rega-App.

Kommentare

Sicherheit Android Apps Cloud iOS Smartphones Virtual Reality Internet & Sicherheit Smartphone & Apps
Anzeige
Anzeige

Neueste Beiträge

TWINT Rechnung für einfacheres digitales Bezahlen lanciert
Mit TWINT Rechnung können Kunden QR-Rechnungen ab sofort direkt mit der TWINT App bezahlen und den Zahlungstermin innerhalb der Zahlungsfrist selbst bestimmen.
3 Minuten
Adobe integriert lizenzierte Musik von UMG und WMG in Premiere Mobile
Adobe erweitert Premiere Mobile um lizenzierte Musik: In Zusammenarbeit mit der Universal Music Group (UMG) und der Warner Music Group (WMG) stellt das Unternehmen Creatorn künftig eine Auswahl an Musikclips bekannter Künstler direkt in der App zur Verfügung.
2 Minuten
Gartner nennt die zehn wichtigsten Technologietrends für 2027
Das Analystenhaus Gartner hat die zehn bedeutendsten strategischen Technologietrends für 2027 vorgestellt. Im Mittelpunkt stehen spezialisierte KI-Modelle, die Kontrolle autonomer KI-Agenten und digitale Souveränität.
3 Minuten

Das könnte Sie auch interessieren

Testcenter
Ikea-Smart-Home im Test
PCtipp konnte die neue Symfonisk-Ständerlampe mit Sonos-Speaker, den smarten Hub Dirigera und den Luftreiniger Starkvind testen.
6 Minuten
6. Mär 2023
Testcenter
Telemedizingerät TytoHome im Test
Wenn Laien zuhause selber Fieber messen, Herz- und Lungentöne aufzeichnen, den Rachen filmen und dann diese Daten einer Ärztin übermitteln – kann das in guter Qualität geschehen? Das Testresultat lesen Sie hier beim PCtipp.
6 Minuten
24. Feb 2021
Peripherie
Die beste Peripherie
Sechs Geräteklassen stehen in dieser Kaufberatung im Fokus: Wir erklären Ihnen, worauf es beim Kauf von Tastaturen, Mäusen, Headsets, Webcams/Sicherheitskameras, Gamepads und externen Festplatten ankommt – inklusive konkreter Produktempfehlungen.
10 Minuten
22. Okt 2026
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Kommentare