Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

Im Test: Smartwatch Huawei Watch GT 2

Der Vorgänger überzeugte uns nur bedingt. Wie ist das mit der Watch GT 2? Die Redaktorin hat die 4,6-Zentimeter-Smartwatch ausprobiert.

Die Sport-Edition der Huawei Watch GT 2

© Quelle: PCtipp.ch

Huawei hat die Watch GT 2 etwas eleganter und vermeintlich schlanker gemacht, als den GT-Vorgänger (hier gehts zum Test). Ein Blick auf die Zahlen widerspricht dem: Höhe Watch GT 2: 1,07 cm, GT: 1,06 cm. Doch sie ist ein paar Gramm leichter (42 Gramm), was wir spüren. Ansonsten bleiben die Chinesen ihrem (ein wenig klobigen) Design treu. Zwar ist die 1,39-Zoll-Uhr für ein Frauenhandgelenk noch immer zu gross – doch im Vergleich zu einer Garmin Fēnix 6X Pro Solar schnittig schmal.

Die GT 2 wird in zwei Grössen – 4,2-Zentimeter- und 4,6-Zentimeter-Gehäuse – angeboten. Angetrieben wird die smarte Uhr von einem Kirin-A1-Prozessor. Die 4,6-cm-Serie, welche wir testeten (Classic Edition in «Pebble Brown» mit Lederarmband), ist mit einem Amoled-Display mit Präzisions-Touchscreen ausgestattet. Die Auflösung blieb gleich: 454 × 454 Pixel. Die Schärfe überzeugt allerdings deutlich besser. Das Gerät ist Huaweis erste Smartwatch mit einem 3D-Glas, für ein «Display ohne Grenzen».

Huawei Watch GT 2 Classic Edition (4,6-cm). Bluetooth-Anrufe werden nur von der 46-Millimeter-Serie unterstützt

© Quelle: PCtipp.ch

Jetzt mit Bluetooth-Anruffunktion

Wir fanden den Vorgänger im Test bei einigen Dingen nicht sehr smart. Das hat sich nun geändert. Neu bietet die chinesische Uhr (endlich) Musiksteuerung, die Benachrichtigungen werden zuverlässig und komplett angezeigt, allerdings kann man noch immer nicht via Uhr darauf antworten. Ausserdem kann man Anrufe über das via Bluetooth gekoppelte Smartphone abwickeln. Die Anrufqualität war sehr gut, wie uns auch vom anderen Ende der Leitung bestätigt wurde. Bei der uns letztes Jahr zum Lächeln bringenden Telefonsuch-Funktion wurde übrigens aus «Right here!» ein charmanteres «I'm heeere».

In unserem Video zeigen wir Ihnen, wie Sie die Smartwatch mit ihrem (Android-)Handy koppeln und via App die Benachrichtigungen aktivieren.

Nächste Seite: Akkulaufzeit, Sport- und Gesundheitsfunktionen, Fazit

Akkulaufzeit, Sport- und Gesundheitsfunktionen, ...

Akkulaufzeit

Die Laufzeit des Vorgängers befanden wir in unserem Test bereits als top – sie betrug zwei Wochen. Nach unserer Erfahrung wurde dies nicht besser, wie der Hersteller in einer Mitteilung anklang, aber auch nicht schlechter. Eine Akkulaufzeit von zwei Wochen in diesem Preissegment sucht heutzutage noch immer seinesgleichen. Wir waren stets via Bluetooth verbunden, nutzten Benachrichtigungen, Pulsmessung, zeichneten fast jeden Tag ein kurzes Training auf, Bewegungs-Mangel-Benachrichtigung und Schlaferkennung. GPS-Tracking bei einer Wanderung oder ähnlichem konnten wir leider nicht ausprobieren.

Sport- und Gesundheitsfunktionen

Wieder an Bord ist der Herzfrequenzsensor, welcher Nutzern bei der Überwachung z.B. von Herzinsuffizienz hilft. Ausser im Sportmodus wird der Benutzer benachrichtigt, wenn die Herzfrequenz länger als 10 Minuten über 100 bpm oder unter 50 bpm liegt. Dies kann bei der Überwachung von Herzinsuffizienz und Bradykardie (langsame Herztätigkeit) helfen.

Die smarte Uhr kommt nun mit 15 Sportmodi, darunter Triathlon, Klettern, Wandern, Rudergerät und Schwimmbad.

Health App von Huawei

© Quelle: PCtipp.ch

Die Schlafaufzeichnung des Vorgängers hatte uns enttäuscht. Sie wurde stets zu hoch angegeben. Sie ist etwas besser geworden; die Wachphasen stimmen jedoch immer noch nicht und in der Detailanalyse hätten wir uns noch mehr Grafikanalysen gewünscht.

Fazit

Die Huawei Watch GT 2 hat das Gute des Vorgängers beibehalten, Huawei hat an den Details gefeilt und der Uhr ein paar wichtige neue, zeitgemässe Funktionen spendiert. Für den Preis von rund 250 Franken erhält man nun eine sehr elegante und gute Smartwatch.

Testergebnis

Pros + Cons

  • Amoled-Display mit 3D-Glas
  • Bluetooth-Anruf-Funktion und Musiksteuerung
  • ein wenig klobig
  • kein Wi-Fi
  • keine Bezahlfunktion

Details:  Gehäuse mit 42 Millimeter oder 46 Millimeter, Bluetooth, kein Wi-Fi, 15 Sportmodi, GPS, Herzfrequenz-, Beschleunigungs-, Gyroskop-, Geomagnetischer Sensor, Huawei Wear OS, Android- und iOS-kompatibel, 5 ATM

Preis:  ab Fr. 249.– (Stand: 9.10.19)

Infos: 
https://consumer.huawei.com/de/wearables/watch-gt2/

Kommentare

Smartwatch Android Apps Firmen Flyer-Check Glasfaser Hardware Monitore Sicherheit Smartphones Software Zubehör Smartphone & Apps Internet & Sicherheit Software & Tools
Anzeige
Anzeige

Neueste Beiträge

USA und 24 weitere Länder starten eine Allianz für 6G
Die nächste Mobilfunkgeneration 6G soll für offene und sichere Netzwerke stehen. Damit das umgesetzt wird, haben die USA und 24 weitere Länder - darunter auch Deutschland - eine globale Initiative gestartet.
2 Minuten
10. Aug 2026
Telekom testet fliegende Mobilfunkzellen im Wechselbetrieb
Die Deutsche Telekom hat erstmals zwei fliegende Mobilfunkantennen so eingesetzt, dass sie sich bei der Netzversorgung nahtlos abwechseln. Eine zusätzliche Satellitenverbindung bindet die Flugzeuge direkt an das Mobilfunkkernnetz an.
3 Minuten
Tablet-Markt leidet unter Engpässen bei Komponenten
Die weltweiten Tablet-Verkäufe gingen im zweiten Quartal deutlich zurück. Ein Grund waren knappe Komponenten wie Speicherchips, die Hersteller dazu bewegt haben, teurere Modelle im Portfolio zu priorisieren.
2 Minuten
10. Aug 2026

Das könnte Sie auch interessieren

Testcenter
Ikea-Smart-Home im Test
PCtipp konnte die neue Symfonisk-Ständerlampe mit Sonos-Speaker, den smarten Hub Dirigera und den Luftreiniger Starkvind testen.
6 Minuten
6. Mär 2023
Powered by Video HUTT
Fensterputzroboter HUTT 10 im PCtipp-Test
Er robbt wie ein kleines Würmchen von links nach recht und oben nach unten: Der Fensterputzroboter HUTT 10 funktioniert dabei ganz ohne App und Smartphone, dafür aber mit einer cleveren Fernbedienung. Und er hat noch viel mehr auf dem Kerbholz, wie der Test zeigt. Plus: so schlägt sich der Hutt-10 im PCtipp-Video. 
5 Minuten
21. Jul 2026
Testcenter
Telemedizingerät TytoHome im Test
Wenn Laien zuhause selber Fieber messen, Herz- und Lungentöne aufzeichnen, den Rachen filmen und dann diese Daten einer Ärztin übermitteln – kann das in guter Qualität geschehen? Das Testresultat lesen Sie hier beim PCtipp.
6 Minuten
24. Feb 2021
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Kommentare