Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 4 Min.

Im Test: Sony HT-X8500

Sony lanciert eine Soundbar mit integriertem Subwoofer. Dazu ein dreidimensionales Klangbild ohne Speaker oben und hinten. Ob das klappt?

Touchbuttons finden sich auf der Oberfläche der Soundbar HT-X8500 von Sony

© Quelle: Sony

An der diesjährigen CES in Las Vegas wartete Sony einmal mehr mit einem grossen Arsenal neuer Audio-Devices auf. Darunter die Sony Soundbar HT-X8500 aus dem oberen Mittelklassesegment. Es handelt sich dabei um eine 2.1-Kanal-Dolby-Atmos-Soundbar mit integriertem Subwoofer.

Gleich nach dem Auspacken fällt das enorm geringe Gewicht (3,1 Kilo) im Verhältnis zur Grösse auf (89 × 6,4 × 9,6 Zentimeter, L × T × B). Dies ist dem Material zu verdanken: Die Membranen sind frontseitig durch ein mit Stoff bespanntes, engmaschiges Aluminiumgitter geschützt. Der Body besteht aus Kunststoff mit lederprintartigem Muster. Durch die abgerundeten Ecken und den silbernen Unterteil macht die Soundbar einen eleganten Eindruck, ist aber designmässig nicht aufdringlich. Auf der Oberfläche befindet sich ein horizontal ausgerichtetes Touch-Bedienfeld (Power, Lautstärke, Bluetooth etc.) sowie verschiedene LEDs, die den aktuell gewählten Musikmodus anzeigen, aber dazu später mehr.

Auf der Rückseite findet sich ein HDMI-in-, ein HDMI-Out- (2.0) sowie ein TOS-Link-Port und der Anschluss für das Netzteil. Der Lieferumfang umfasst nebst der Bar natürlich ein Netzteil, eine Fernbedienung (samt Batterien) und ein TOS-Link-Kabel. Ein HDMI-Kabel suchen wir vergeblich. An den Seiten runden die Bassreflexöffnungen das Bild ab.

Touchbuttons finden sich auf der Oberfläche der Soundbar HT-X8500 von Sony

© Quelle: Sony

Die Installation ist denkbar einfach und geht in drei verschiedenen Variationen: über TOS-Link, HDMI oder Bluetooth. Wir entschieden uns im vorliegenden Fall für HDMI. Ein ARC-fähiges HDMI-Kabel an die Bar und an den mit «ARC» angeschriebenen HDMI-Port am TV einstecken, danach das Netzteil einstecken, fertig ist die Laube. Auch die Fernbedienung funktionierte im Test auf Anhieb.

Lesen Sie auf der nächsten Seite: Jedem Tierchen sein Pläsierchen, Fazit und Bewertung

Jedem Tierchen sein Pläsierchen, Fazit ...

Jedem Tierchen sein Pläsierchen

Das besondere Merkmal dieser Soundbar ist, so verspricht Sony es jedenfalls, dass sie aus dem Zusammenspiel von virtuellem Surround Sound und der Sony-eigenen «Vertical Surround Engine» ein dreidimensionales Klangbild erzeugen kann – ohne die sonst dazu notwendigen Speaker an der Decke. Zusätzlich gibt es zwei Helfer, nämlich den Dolby Speaker Virtualizer und DTS Virtual:X, die den Raumklang verbessern, beziehungsweise den Surroundeffekt verstärken. Ersteres geht natürlich nur bei Sound im Dolby-Format. Dies hat im Test soweit ganz ordentlich geklappt, besonders beim DTS hatte man wirklich das Gefühl, sich inmitten eines Zirkels von Lautsprechern zu befinden.

Die Bassreflexöffnungen sind seitlich angebracht

© Quelle: Sony

Dabei lässt es Sony aber nicht bewenden, im Gegenteil: Zum Ausbalancieren der Musik und der Effekte gibt es nicht weniger als sechs Klangmodi, jeden zu einem anderen Nutzen: fürs Gaming, fürs Kino-Feeling, für Sportübertragungen, zum Musik hören, für die Nachrichten und der Standardmodus für komplette Balance. Wenn die Voreinstellungen der einzelnen Modi noch nicht genügen, erlaubt Sony, einzelne Elemente individuell zu verstärken, so zum Beispiel Stimmen oder den Bass. Besonders Ersteres hat im Test gut geklappt: Zockt man actiongeladene Games mit hohem Lärmpegel, können so die Stimmen sehr schön herausgefiltert und trotz des Pegels gut hörbar wiedergegeben werden. Gleiches gilt für den Nightmode, der dann eingesetzt wird, wenn die Konfiguration nicht verändert, die Lautstärke aber gesenkt werden soll. Praktisch. Übrigens: Über Bluetooth lassen sich natürlich auch andere Endgeräte mit der Soundbar verbinden, beispielsweise das Smartphone. Dann kommt der Music-Modus zum Tragen. 

Generell zum Klang: Die Soundbar HT-X8500 macht mit ihren virtuellen Effekten einen sehr guten Job. Es ist allerdings auch klar, dass sie mit konstruiertem Surround oder den künstlichen Vertical-Effekten nicht an das herankommt, was tatsächliche Roof-Speaker hinkriegen würden. Dennoch liefert die Bar eindrückliche Klangerlebnisse bei einem schön ausbalancierten Klangbild, das im Test nur bei sehr «orchestralen» Klängen etwas an Raumtiefe vermissen liess – was sich mit integriertem statt externem Subwoofer und fehlendem Resonanzkörper einfach erklären lässt.

Fazit

Zu einem sehr guten Preis bietet Sony mit der Soundbar HT-X8500 Top-Qualität fürs kleine Wohnzimmer an. Wer keinen Nerv für die Montage verschiedener Speaker oder eines externen Subwoofers hat, findet hier die perfekte Lösung mit nur sehr wenigen Kompromissen in Sachen Klang.

Testergebnis

Pros + Cons

  • Leicht
  • chic
  • viele Klangmodi
  • guter Sound
  • Ein bisschen wenig Raumtiefe

Details:  2.1-Soundbar mit integriertem Subwoofer, DTS:X, Dolby Atmos, HDMI (2 ×), Toslink, Bluetooth 5.0

Preis:  ab Fr. 399.–

Infos: 
sony.ch

Kommentare

Firmen Audio Bildbearbeitung Fernseher Glasfaser Kummerkasten Software Zubehör Software & Tools
Anzeige
Anzeige

Neueste Beiträge

Datendiebstahl bei einer Mietbewerbung über gefälschtes Online-Formular
Ein ansprechendes Wohnungsinserat auf einer echten Immobilienplattform führt Interessierte auf eine gefälschte Webseite. Dort sollen sie im Rahmen einer angeblichen Bewerbung zahlreiche persönliche Daten und Dokumente einreichen.
3 Minuten
20. Apr 2026
Neue Gigaset-Serie setzt auf einfache Bedienung
Mit der EASY-500-Serie erweitert Gigaset sein Angebot an Festnetztelefonen mit Fokus auf einfache Bedienung. Die Modelle richten sich an Nutzer mit erhöhtem Unterstützungsbedarf und bleiben für den Fachhandel ein beratungsgetriebenes Zusatzgeschäft.
2 Minuten
20. Apr 2026
E-Voting
Zulassungen für die Abstimmung vom 14. Juni 2026 erteilt
Im Nachgang zum Vorfall in Basel-Stadt anlässlich des Urnengangs vom 8. März 2026 haben die Kantone St.Gallen, Graubünden und Thurgau ihre E-Voting-Prozesse überprüft und zusätzliche Massnahmen ergriffen.
3 Minuten
19. Apr 2026

Das könnte Sie auch interessieren

KI-Produkte
Hier bringt KI einen echten Mehrwert
Was haben neue Laptops, Smartphones, Sicherheits-Suiten oder auch 1-Klick-Websitebaukästen gemeinsam? Sie alle benutzen KI, um den Arbeitsablauf massiv zu beschleunigen. PCtipp stellt die spannendsten Produkte vor, bei denen KI wirklich etwas bringt.
6 Minuten
26. Mär 2026
Mittelklasse deluxe
Smartphone Nothing Phone (4a) pro im PCtipp-Test
Das Nothing-Smartphone 4a pro ist nicht nur ein günstiges Mittelklasse-Handy. Auch leistungsseitig und punkto Bedienung setzt es Massstäbe. Der PCtipp-Test zeigt alle Vorzüge.
3 Minuten
1. Apr 2026
TV-Kopfhörer
Im Test – Sennheiser RS 275
Fernsehen, ohne andere zu stören – und dabei jedes Wort verstehen: Genau hier setzt Sennheisers Kopfhörer-Bundle RS 275 an. Der Fokus liegt nicht auf audiophilem High End, sondern auf klaren Stimmen, hohem Komfort und einer möglichst einfachen Integration am TV.
4 Minuten
16. Feb 2026
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Kommentare