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Aufgeschraubt: Notebook-Arbeitsspeicher aufrüsten

Damit das ältere Windows-7-Notebook oder das angestaubte MacBook von 2011 wieder flott läuft, ist ausreichend Arbeitsspeicher erforderlich.
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© Quelle: PCtipp.ch

Der Arbeitsspeicher ist das Kurzzeitgedächtnis des Computers. Je mehr von dem flüchtigen Speicher (Random Access Memory) im PC oder Notebook stecken, desto flotter kann der Prozessor seine Arbeit verrichten. Ist zu wenig RAM vorhanden, lagert das Betriebssystem Programmteile und Daten auf die wesentlich langsamere Festplatte aus. Wenn Sie Ihrem älteren Notebook und PC ein RAM-Upgrade spendieren, sollte der Arbeitsspeicher genügend Reserven für Ihre Programme bereitstellen.

Wie viel RAM ist nötig?

Wenn Sie einen älteren Rechner mit 32-Bit-Betriebssystem verwenden, kann Windows ohnehin nicht mehr als 4 GB Arbeitsspeicher adressieren, selbst wenn mehr verbaut ist. Wenn Sie nicht nur Office, sondern auch Spieleleistung sowie Bild- und Videobearbeitung beanspruchen, und dabei oft mehrere Programmfenster geöffnet sind, sollten Sie definitiv mindestens 8 GB Arbeitsspeicher an Bord haben. Mehr als 16 GB sind selten nötig. Die Eigenschaft Ihres Betriebssystems, und wie viel Arbeitsspeicher zurzeit in Ihrem System steckt, erfahren Sie, indem Sie die Windows- und Pause-Taste gleichzeitig drücken. So erfahren Sie auch, ob Sie noch ein 32-Bit-Windows verwenden.

Ist es egal, wie ich das RAM einbaue?

Nicht ganz. Die RAM-Module für PCs werden häufig in Zweier-Sets angeboten und bei PCs immer paarweise verbaut. Bei Notebooks kommen kleinere Module, sogenannten SODIMMs, zum Einsatz, die auch einzeln nachgerüstet werden können. Wenn Sie noch Steckplätze freihaben, können Sie auch einfach baugleichen Speicher nachbauen. In diesem Fall sollten Sie zu Modulen mit möglichst ähnlichen Eigenschaften greifen (Taktrate, Kapazität, Spannung, Timings). In den Handbüchern von Mainboards und auf den Herstellerwebseiten sind häufig kompatible Speicherriegel in Tabellen aufgeführt. Prüfen Sie bei der Gelegenheit am besten auch, ob es eine neue BIOS-/UEFI-Version gibt, die womöglich die Kompatibilität mit bestimmten RAM-Sticks oder die Stabilität verbessert. Auch bei RAM-Herstellern finden Sie praktische RAM-Konfiguratoren und Hinweise. Besonders nutzerfreundlich ist etwa die Seite von Kingston.

Wichtig: Vermeiden Sie RAM mit zu hoher Standardspannung, auch beim RAM-Takt sollten Sie, abhängig vom verwendeten Mainboard und Prozessor, auf die erlaubten Höchstwerte achten. Denn oberhalb der Spezifikationen kann bei instabilem Betrieb auch die Garantie verfallen.

Welches RAM braucht mein Rechner?

Besitzer von Apple-Computern müssen nur oben am Bildschirm auf den kleinen Apfel klicken, dann auf Speicher. Dann wissen Sie gleich, welche RAM-Slots noch leer sind, sowie welche Taktfrequenz und welche Speichergrösse für eine Erweiterung infrage kommen. Unter Windows zeigen Sie mit dem Systembefehl msinfo32 diese Informationen an. Drücken Sie Windowstaste+R und geben Sie den Befehl im Suchfeld ein. Bestätigen Sie mit der Enter-Taste.

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