Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

Auslagerungsdatei unter Windows XP

Ich habe meinen Rechner auf 1 GB RAM aufgerüstet. Muss ich nun unter Windows XP noch Einstellungen vornehmen, oder wird der Zugriff Arbeitspeicher-Auslagerungsdatei auf Festplatte automatisch optimal verwaltet? Wenn nein, welche Einstellungen muss ich unter XP ändern?
PcTipp
PcTipp
© Quelle: PCtipp.ch

Die Auslagerungsdatei "Pagefile" kann über "Start/Systemsteuerung/System/ Erweitert/Systemleistung" im Punkt "Erweitert" geändert werden. Die Grösse können Sie bei "Virtueller Arbeitsspeicher" entsprechend konfigurieren. Im Normalfall entspricht die Grösse der Auslagerungsdatei in etwa dem Faktor 1,5 des Arbeitsspeichers (bei 1 GB RAM also eine 1,5 GB grosse Auslagerungsdatei).

Betreffend der Grösse schreibt Microsoft folgendes: (Auszug Microsoft Homepage)

Verwaltung des Computerspeichers

Wenn der RAM-Speicher auf Ihrem Computer begrenzt ist und sofort mehr davon benötigt wird, verwendet Windows Festplattenspeicher, um RAM zu simulieren. Dieser simulierte Speicher ist als "Virtueller Speicher" bekannt und wird häufig auch als "Auslagerungsdatei" bezeichnet. Diese Datei ähnelt der Swapfile in UNIX. Die Standardgröße für die Auslagerungsdatei des virtuellen Speichers (mit dem Namen Pagefile.sys), die während der Installation erstellt wird, ist 1,5 Mal die Menge an RAM, die auf Ihrem Computer verfügbar ist.

Sie können den virtuellen Speicher optimieren, indem Sie den Speicherplatz auf mehrere Laufwerke verteilen und ihn von langsamen oder stark beanspruchten Laufwerken entfernen. Um Ihren virtuellen Speicher zu optimieren, verteilen Sie ihn auf möglichst viele physische Festplatten. Bei der Auswahl der Laufwerke sollten Sie die folgenden Richtlinien beachten: • Die Auslagerungsdatei sollte möglichst nicht auf demselben Laufwerk gespeichert werden wie die Systemdateien.

• Vermeiden Sie es, Auslagerungsdateien auf fehlertoleranten Laufwerken zu speichern (wie zum Beispiel auf gespiegelten Laufwerken oder RAID-5-Laufwerken. Fehlertoleranz ist für Auslagerungsdateien nicht erforderlich. Zudem sind Schreibvorgänge auf fehlertoleranten Systemen zuweilen sehr langsam, da die Daten gleichzeitig an verschiedene Speicherorte geschrieben werden.

• Speichern Sie nicht mehrere Auslagerungsdateien in verschiedenen Partitionen, die sich auf derselben physischen Festplatte befinden.

Kommentare

Speicher Cloud Firmen Linux PC Software Windows Zubehör Internet & Sicherheit Windows & PC Software & Tools
Anzeige
Anzeige

Neueste Beiträge

Vergabe der UKW-Konzessionen für Radios 2027 bis 2034
Das Bundesamt für Kommunikation BAKOM hat das Verfahren für die Vergabe der UKW-Funkkonzessionen zur Verbreitung von Radioprogrammen ab 2027 festgelegt. Die SRG und Privatradios mit Leistungsauftrag können auf Gesuch hin ihre bisherigen Frequenzen weiter nutzen. SRG vor UKW-Rückkehr?
3 Minuten
21. Apr 2026
Schweiz: Betrug oder Betrugsversuche auf dem Smartphone
In der Schweiz fühlen sich 79 % der Smartphone-Nutzer gut vor Betrug geschützt. Dennoch war bereits ein Drittel der Bevölkerung Opfer eines Betrugs oder mit einem Betrugsversuch konfrontiert, was deutlich macht, dass die Gefahr trotz eines hohen Sicherheitsgefühls nach wie vor sehr real ist.
5 Minuten
21. Apr 2026
iWay Sieger im Telefon-Kundendienst der SIQT-Studie Mobilfunkanbieter 2026
Der Internetanbieter iWay hat in der neuen Studie «Mobilfunkanbieter 2026» des Schweizer Instituts für Qualitätstests SIQT eine starke Leistung erzielt. iWay erreichte in der Kategorie Telefon-Kundendienst den ersten Platz.
2 Minuten
21. Apr 2026

Das könnte Sie auch interessieren

Windows-Pflege
CCleaner: ja oder nein?
Die Wartungs-Software CCleaner hält sich seit Jahren und ist bei vielen Anwendern beliebt. Doch braucht es dieses Tool heute noch? Und wenn ja, welche Version empfiehlt sich – die Free-Variante oder die kostenpflichtige Pro-Fassung?
6 Minuten
25. Mär 2026
Fünf tolle Tricks für Firefox
Fünf clevere Tricks für deutlich mehr Spass mit Firefox.
1 Minute
30. Mär 2026
Sicherheitstipps
Ist Biometrie sicher?
Viele Anwender nutzen Biometrie, um zum Beispiel das Smartphone per Gesichtserkennung oder das Notebook mittels Fingerscanner zu entsperren. Aber ist das wirklich sicher? Und wo lauern die Fallen?
9 Minuten
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Kommentare