Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 4 Min.

Test: Farblaser-Multifunktionsgerät Brother MFC-L3730CDN

Mit dem MFC-L3730CDN lanciert Brother ein preiswertes Farblaser-Multifunktionsgerät. PCtipp hat es sich zur Brust genommen.

Günstig: der Brother MFC L3730CDN

© Quelle: PCtipp

Mit dem MFC-L3730CDN lanciert Hersteller Brother sein preiswertestes Farblaser-Multifunktionsgerät der neuen 2019er-Generation. Der kompakte All-in-One (41 × 47 × 41 cm, B × T × H) kostet gerade mal Fr. 229.–. Dafür bekommen Käufer ein 4-in-1-Modell (Drucker, Scanner, Kopierer und Farbfax), mit dem sich nicht nur schnell, gut und präzise arbeiten lässt, sondern das seine Stärken auch bei der Bedienung, der Druckqualität und beim Stromverbrauch ausspielt.

Günstig: der Brother MFC L3730CDN

© Quelle: PCtipp

Ausstattungsseitig muss sich das Modell nicht hinter Geräten der teuren Mittelklasse verstecken: Der Papiervorrat ist mit seinem Fassungsvermögen von 250 Blatt ausreichend dimensioniert. Duplexdruck ist vorhanden, der automatische Dokumenteneinzug fasst bis zu 50 Blatt.

Was dem Multifunktionsgerät fehlt, ist ein D-ADF («Duplexing Automatic Document Feeder»), mit dem sich auch doppelseitige Dokumente per automatischem Dokumenteneinzug in einem Durchgang kopieren lassen. Auch WLAN ist leider nicht mit an Bord. Dafür kann der L3730CDN aber im Netzwerk mithilfe seiner LAN-Buchse eingebunden werden, um so von jedem Client aus (inklusive Smartphone und Tablet) bedient zu werden. Einzige Voraussetzung ist dabei natürlich, dass das entsprechende Endgerät dem Netzwerk zugehörig ist. Tonerpatronen lassen sich sehr einfach austauschen. Dazu wird die vordere Klappe des Geräts einfach «hochgebockt». Danach gibt der Innenraum die Lage der einzelnen, hintereinander liegenden Kartuschen preis. Anwender können diese, im Falle eines Austauschs, herausziehen und durch neue Kartuschen ersetzen.

Schön für diese Preisklasse: Druckerspezialist Brother spendiert dem Gerät nicht nur einen 9,3 cm grossen berührungsempfindlichen Farbbildschirm, sondern auch einen Tastaturblock, was die ohnehin schon einfache Bedienung weiter erleichtert und auch Ungeübten von Anfang an mehr Sicherheit beim Praxisbetrieb gibt.

Zur Menüführung des Touchscreens: Das Display informiert über den aktuellen Tonerstand sowie die Anbindung an Netzwerk und App. Mit dem Mini-Tool iPrint&Scan (für Android und iOS) können Texte, PDF-Dokumente und Bilder vom Smartphone aus auf dem Multifunktionsgerät ausgedruckt werden. Zudem lassen sich Dokumente vom Drucker aus via App scannen und lokal oder auch in der Cloud speichern.

Lesen Sie auf der nächsten Seite: Guter Druck, günstiger Druck und Fazit

Guter Druck, günstiger Druck und Fazit

Guter Druck, günstiger Druck

Bild- ...

© Quelle: PCtipp

... und Textqualität sind gut bis sehr gut

© Quelle: PCtipp

Ebenso gut gefallen hat uns das Gerät beim Druck: Die erste Seite mit reinem Textdruck (nach Neustart des Geräts) liegt in 14 Sekunden im Ausgabefach. Unser 10-seitiges farbiges Mischdokument schleust der MFC-L3730CDN in 46 Sekunden durch sein Druckwerk. Im Betrieb lag die Leistungsaufnahme des All-in-Ones bei durchschnittlich 440 Watt, was vergleichsweise noch in Ordnung geht. Die Qualität der Ausdrucke ist auf gutem, bis sehr gutem Niveau: Der Textdruck zeigt bei dünnen Linien und schrägen Rändern keine Unterbrechung. Auch der Grafikdruck ist satt und sauber. Beim Fotodruck zeigt das 600-dpi-Modell eine leichte, typische Rasterung im Bild. Hier tun Anwender gut daran, auf den interpolierten 2400-×-600-dpi-Druck auszuweichen. 

Mit einem Seitenpreis von 2,8 Rappen für die schwarz-weisse A4-Seite sowie Kosten von nur rund 9,7 Rappen (5 Prozent Farbauftrag pro Farbkomponente), die beim Druck einer farbigen Seite anfallen, liegt Brother mit dem Modell bei noch einigermassen fairen Verbrauchskosten. Brother legt dem Gerät Starterkartuschen mit einer Kapazität von je 1000 Seiten bei. Der Hersteller bietet eine zweijährige Bring-in-Garantie.

Fazit

Brothers MFC-L3730CDN ist ein äusserst günstiges Farblaser-Multifunktionsgerät. Das Gesamtpaket aus Druckqualität, Verbrauch und Bedienung bei noch einigermassen fairen Druckkosten stimmt.

Testergebnis

Pros + Cons

  • Druck
  • Bedienung
  • Preis
  • Kein USB-Direkt-Port
  • kein Scan doppelseitiger Dokumente via ADF-Einheit möglich
  • kein WLAN

Details:  4-in-1-Farblaser-Multifunktionsgerät (Drucker, Scanner, Kopierer, Fax), 600 × 600 dpi, Gbit-LAN, Duplexdruck, ADF (50 Blatt), Touchscreen (9,3 cm), Ziffernblock, USB (lokale Installation), 2 Jahre Garantie

Preis:  Fr. 229.–

Infos: 
www.digitec.ch

Kommentare

Hardware Android Betriebssysteme Bildbearbeitung Cloud Drucker Glasfaser Internet iOS Monitore Netzwerk PDF Sicherheit Software Virenscanner Brother Smartphone & Apps Software & Tools Internet & Sicherheit Windows & PC
Anzeige
Anzeige

Neueste Beiträge

Wenn die Banking-App zum Mobilfunkshop wird
Die Neobank Revolut steigt in Deutschland in den Mobilfunkvertrieb ein und bietet ihren Kunden 120 GB für 14,99 Euro monatlich. Netzbetreiber Telefónica und Technologiepartner 1Global ermöglichen das Angebot im Hintergrund. Das Modell zeigt, wie branchenfremde Plattformen zu neuen Wettbewerbern im Mobilfunkmarkt werden.
4 Minuten
14. Okt 2026
Huawei MatePad Pro 12 startet in Europa
Mit einem entspiegelten OLED-Display, KI-Funktionen und einer Bauhöhe von nur 4,7 Millimetern bringt Huawei ein neues Premium-Tablet auf den deutschen Markt. Die Preise beginnen bei 1.099 Euro, eine Tastatur ist optional erhältlich.
3 Minuten
14. Okt 2026
Neues Abkommen für den digitalen Handel
Der Bundesrat hat am 14. Oktober 2026 die Vernehmlassung zum plurilateralen Abkommen über den elektronischen Geschäftsverkehr (E-Commerce Agreement, ECA) eröffnet.
3 Minuten
14. Okt 2026

Das könnte Sie auch interessieren

Testcenter
Ikea-Smart-Home im Test
PCtipp konnte die neue Symfonisk-Ständerlampe mit Sonos-Speaker, den smarten Hub Dirigera und den Luftreiniger Starkvind testen.
6 Minuten
6. Mär 2023
Testcenter
Telemedizingerät TytoHome im Test
Wenn Laien zuhause selber Fieber messen, Herz- und Lungentöne aufzeichnen, den Rachen filmen und dann diese Daten einer Ärztin übermitteln – kann das in guter Qualität geschehen? Das Testresultat lesen Sie hier beim PCtipp.
6 Minuten
24. Feb 2021
Kompaktes Headset
Im Test – Jabra Evolve3 65 Flex
Das Evolve3 65 Flex setzt auf Tragekomfort, leichtes Gewicht und kompakte Masse. Dennoch soll es mit Geräuschunterdrückung, klarer Sprache und einer guten Musikwiedergabe punkten. Wir haben den kleinen Alleskönner getestet.
3 Minuten
2. Okt 2026
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Kommentare